Chopin Konzert: Fryderyk und Ludwika – Klavierabend mit Schauspiel
- tomaszk
- 4. März
- 3 Min. Lesezeit
am Klavier in der Rolle von Frédéric Chopin – Piotr Świtoń
seine Schwester Ludwika – Kinga Zabokrzycka
„Fryderyk und Ludwika“ – Chopin und seine Schwester – ist eine musikalische Erzählung über Liebe, Zärtlichkeit und Vertrauen. Sie zeigt ein imaginäres letztes Treffen zwischen Fryderyk Chopin und seiner Schwester Ludwika in einem entscheidenden Moment, als der Komponist ins Exil geht. Basierend auf seiner Musik und authentischen Briefen des Komponisten schafft das Stück einen intimen Raum, in dem sich Wort und Klang zu einer Geschichte über Nähe, Sehnsucht und die Verantwortung für die Erinnerung verflechten.

Ludwika war für Frédéric die ihm am nächsten stehende Person – seine Vertraute, seine Beschützerin, jemand, der seine Sensibilität verstand. Das scheinbar gewöhnliche Treffen der Geschwister erhält eine symbolische Dimension: Es ist der Moment, in dem Chopin sich nicht nur von seiner Schwester, sondern auch von der Welt seiner Kindheit und Jugend verabschiedet.
Chopins Kompositionen dienen hier nicht als Illustration, sondern als gleichberechtigter Gesprächspartner. Sie bringen das zum Ausdruck, was sich nicht in Worte fassen lässt – Angst, Zärtlichkeit, Unruhe, Hoffnung.
Nach Frédéric Chopins Tod kümmerte sich Ludwika um sein Vermächtnis: Manuskripte, Korrespondenz, Erinnerungsstücke. Im Konzert erklingt dieser Faden als eine Geschichte über die Liebe, die trotz des Abschieds fortbesteht, und über die Verantwortung für die Bewahrung der Spuren eines Lebens, das Teil der Geschichte geworden ist.
TERMINE: 17.04.2026 i 18.04.2026
Freitag (Recital), 17.04.2026, 19:00 Uhr, Eintritt: 100 zł
Samstag (Recital), 18.04.2026, 19:00 Uhr, Eintritt: 100 zł (AUSVERKAUFT!)
Sonntag (Koncert), 19.04.2026, godz. 13:00, Eintritt: 70 zł
Ort: Pałac Gruszów, Gruszów 10, 58-124 Marcinowice
TICKETS BUCHEN! (NUR ÜBER UNSERE WEBSITE ERHÄLTLICH)
Piotr Świtoń – ein international anerkannter Künstler und Preisträger zahlreicher Auszeichnungen. Im Jahr 2022 gewann er den ersten Preis beim VI. Internationalen Chopin-Wettbewerb in Turzno, bei dem er zudem zwei Sonderpreise erhielt. Er ist konzertierend tätig. Er wurde zweimal zum Chopin-Festival in Genf eingeladen, und sein Recital im Jahr 2009 führte zu Einladungen zum Internationalen Neujahrsfestival in Gstaad sowie zu einem Recital im Chopin-Gutshof in Żelazowa Wola im Jahr 2010. Im Jahr 2022 wurde er zum SIPO International Piano Festival Obidos eingeladen, wo er an der Seite so herausragender Pianisten wie Boris Berman oder Eugen Indjic auftrat. Er gab Konzerte u. a. in Deutschland, Spanien, Portugal, Schweden, der Schweiz, Japan und Italien.
Piotr Świtoń ist Absolvent der Ignacy-Jan-Paderewski-Musikakademie in Posen in der Klavierklasse von Prof. Waldemar Andrzejewski; seine Fähigkeiten vertiefte er während seines Studiums an der Universität der Künste in Berlin unter der Leitung von Prof. Reiner Becker. Er absolvierte zudem ein postgraduales Meisterstudium (Konzertexamen) an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden bei dem herausragenden deutschen Pianisten und Pädagogen Prof. Peter Rösel – Preisträger des Tschaikowski-Wettbewerbs in Moskau und des Robert-Schumann-Wettbewerbs in Zwickau. Er ist Initiator und Leiter der „Chopin Recitals Wrocław“ – einer Konzertreihe der Preisträger des Internationalen Chopin-Wettbewerbs in Warschau, die mit einem Bankett mit den Künstlern in den schönsten historischen Konzertsälen von Breslau und Niederschlesien ihren krönenden Abschluss findet.
Facebookprofil: https://www.facebook.com/piotr.switon

Kinga Zabokrzycka – Theaterdarstellerin; sie erwarb ihr Schauspielstudium an der Theaterhochschule Krakau, Außenstelle Breslau, und stand auf den Bühnen zahlreicher Theater, darunter das Nowy Teatr in Łódź, das Teatr Powszechny in Łódź, das Teatr Współczesny in Breslau und das Schauspielhaus Dortmund; derzeit ist sie am Wrocławski Teatr Komedia tätig.
Privat betreibt sie gemeinsam mit ihrem Ehemann den Pałac Gruszów, wo sie im Mai 2025 mit der Reihe „Pałac Gruszów? Kulturalnie!” eine neue Konzert- und Theaterbühne eröffneten.
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